Beleuchtete
Strassen, Plätze, Gebäude und Schaufenster sind heute eine
Selbstverständlichkeit. Doch dies war nicht immer so.
Bern
hat als erste Schweizer Stadt 1843 die Strassen mit Gaslaternen
erleuchtet. Wie kam es dazu? Was hat das für die Menschen damals
bedeutet?
Vergessenes
ins Licht rücken Wir,
drei technikbegeisterte Frauen, sind diesen Fragen nachgegangen. Eine
Studie, die wissenschaftlichen Kriterien Stand hält, liefern wir nicht.
Getrieben durch unsere Neugier versuchen wir, Erhellendes und
Erheiterndes rund um die Geschichte der Berner Strassenbeleuchtung ins
Netz zu stellen.
Vielleicht können wir damit jemanden anregen, sich vertieft mit dem spannenden Thema auseinander zu
setzen. Technik als Kulturgut aufwerten
Der
Wandel von der Industrie- zur Kultur- und Informations-Gesellschaft ist
in der Schweiz ein wenig erforschtes Thema. Industrie-Archäologie und
Technik-Geschichte waren in der Schweiz bis 1997 kein Gegenstand der
offiziellen Hochschulforschung.
Es wurden zwar
Teilaspekte der
Industriekultur unter historischem, soziologischem oder
kunsthistorischem Blickwinkel aufgearbeitet. Doch bisher hat niemand
untersucht, welche Auswirkung die Einführung der Beleuchtung für die
Menschen in einer Stadt hatte.
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